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Maria Ammann (Schweiz) - Schauspiel, Stimme
begann nach dem Studium an der Schauspielakademie Zürich ihre
Laufbahn am Schlosstheater Moers. Dort blieb sie zehn Jahre. Seit
1999 lebt sie freischaffend in Köln. Neben Stückverträgen in Erlangen,
Duisburg, Köln, Bochum und St.Gallen ist sie auch als Sprecherin beim
WDR, in Film und Fernsehen und als Schauspiellehrerin tätig.
Heiko Bugeninks (Deutschland)- Schmuckdesign
ist Goldschmiedemeister und staatlich geprüfter Gestalter. Beim internationalen
Bernstein-Kunstpreis der Ostseeanliegerstaaten errang er 1999
den 1. Preis. Seit 2001 betreibt er die Meisterwerkstatt ‚Neunter Stein’ in
Bochum, wo er auch andere Künstler ausstellt. Das 1000jährige Jubiläum
der Stiepeler Dorfkirche inspirierte ihn zur Idee der “Gräfin Imma
Kreuzchen”, die mittelalterliche Aspekte mit moderner Schlichtheit in
zeitlosen Kunstwerken vereinen.
Jan Demuth (USA/Deutschland) – Text
arbeitete 14 Jahre lang als Dramaturg, Übersetzer und Autor an
verschiedenen deutschsprachigen Theatern (Moers, Erlangen, Bochum,
St.Gallen) und schrieb bislang vierzehn Stücke, u.a. ‚Namasté’ und ‚Unter
der Haut’ für das Prinz Regent Theater Bochum. Seit 2006 lebt und
arbeitet er in San Francisco.
Vyacheslav Ganelin (Israel) - Piano, Synthesizer, Perkussion
www.ganelintrio.com
ist gebürtiger Moskauer, wuchs in Vilnius auf und prägte von den 60ern
bis zur Emigration nach Israel, 1987, die ehem. Sowjetische Musikszene
entscheidend. Mit der Gründung seines Trios gelang ihm von Anfang an
eine Version zeitgenössischen Musizierens, die bei der Nähe zur westlichen
Avantgarde und den Mitteln der Jazzimprovisation immer eine
Verbindung zu den eigenen Traditionen der russischen und litauischen
Folklore suchte. Er komponierte zwei Opern, ein Kindermusical und die Musik
zu mehr als 30 Filmen.
Gerður Gunnarsdóttir (Island) - Violine, Viola, Stimme
cd-kritik gunnarsdottir
studierte Geige in Reykjavík, Köln und Amsterdam und war Konzertmeisterin
(u.a. klassische Philharmonie Bonn, Isländisches Sinfonieorchester).
Heute bekleidet sie diese Position im Isländischen CAPUT Ensemble für Neue
Musik. Sie ist Mitglied des Consortium Classicum. 1995 gründete sie
Essence of North und ist seit 1998 Mitglied in Claudio Puntins Quipu.
Ute Kaiser (Deutschland) - Schauspiel, Stimme
www.utekaiser.com
begann nach dem Schauspielstudium in Hamburg ihre Karriere 1995 am
Schlosstheater Moers. Seit 1999 arbeitet sie freischaffend (Tourneen,
Engagements, Performances; 2005/06/07 Lesereisen durch die
USA und Projekte mit Musikern wie Karl Berger, Achim Tang, Roby Gold, Klaus Kugel).
Seit 2005 ist sie Dozentin für integrales Training an der Arturo
Schauspielschule in Köln und seit 2006 künstlerische Leiterin des
SilentArt-Festivals.
Klaus Kugel (Deutschland) - Schlagzeug, Perkussion
www.klauskugel.com
„...ist ein so leichthändig einfühlsamer Schlagzeuger, wie man es sich
in einem solchen Solistenensemble nur wünschen kann“ (Frankfurter
Rundschau). Klaus Kugel, der sein Drumset um eine Vielzahl von filigranen
Klang- und Perkussionsvarianten erweitert, machte durch Projekte mit
Petras Vysniauskas, Karl Berger, Tomasz
Stanko, Charlie Mariano, Bobo Stenson, Glen Moore, Kent Carter, Michel
Pilz, Kenny Wheeler, Robert Dick u.v.a. von sich reden. Er spielt Konzerte
weltweit.
Mönche des Zisterzienserklosters Bochum-Stiepel - Gesang
www.kloster-stiepel.de
Der zisterziensische Choral unterscheidet sich vom benediktinischen Äquivalent zumeist
dadurch, dass er -ganz im Sinne der zisterziensischen Reform- vereinfacht, also
"verschlichtet" wurde. der Choralgesang ist zuallererst gebet. die Schola, die beim Festival
gesungen wird, vereint die Sänger von Stiepel mit dem Chefkantor des Stiftes Heiligenkreuz,
einem professionellen Kirchenmusiker, herrn Pater Mag. Simeon Wester oc ist. die Choralgesänge
basieren auf den Gesängen, die seit Jahrhunderten im Orden üblich sind. durch den Gesang wird
das Mittelalter lebendig! das Repertoire beim Festival wird aus verschiedenen Introiten
(Anfangsstücke für eine heilige Messe) und Textpassagen vom hl. Bernhard von Clairvaux
zusammen gesetzt sein.
Natascha Nikeprelevic (Deutschland) - Gesang, Stimme
www.vetter-transverbal.de
Joachim Ernst Berendt schätzte sie als „beste ihm bekannte Oberton
Sängerin“. Zahlreiche Performances führten das Vokalduo Vetter/Nikeprelevic
neben Konzerten in Europa auch nach Fernost, wo es in
Klöstern, Tempeln, Gärten, Konzerthallen, Kirchen und Kunstgalerien seine
experimentell-archaische Kunst zu Gehör brachte.
Itaru Oki (Japan) - Trompeten, Japanische Flöten
www.artcom-records.net/itaru_oki.htm
„Er ist einer der interessantesten und repräsentativsten neue Musik
Spieler made in japan“ (Jazz Magazine/Paris). Geb. in Kobe 1941. sein
Vater spielte Shakuhachi (senkrecht gespielte Bambusflöte) und seine
Mutter war Meisterin der Koto, der horizontalen japanischen Harfe. 1969
gab er erstmals Konzerte in Europa und zog 1974 nach Paris, wo er bis
heute lebt. Oki gab weltweit Konzerte und ist nach wie vor in Japan
ein sehr renommierter Musiker
André Pabarciuté (Litauen) - Gesang
http://andre.lt
ist eine junge, temperamentvolle und ausgereifte Vokalistin, Pianistin
und Komponistin aus Vilnius, Gewinnerin verschiedener Wettbewerbe und
studiert derzeit Klavier an der litauischen Akademie für Musik und Theater.
Sie war u.a. Schülerin des legendären russischen Saxophonisten Vladimir
Chekasin, spielt im litauischen Saga-Quartett und gründete vor kurzem
das newARTrio, mit dem sie experimentelle Wege beschreitet. Zudem gab
sie Konzerte und Performances mit Sainkho Namtchylak, Brahm Fetterman,
Ryoji Hojito, Vladimir Chekasin und der Tänzerin Lora Juodkaite u.a..
Michel Pilz (Luxemburg) - Bassklarinette
www.michelpilz.com
Pilz‘ „furiose Linien stehen in wunderbarem Kontrast zur Milde und Wärme
seines Tons“ (Joachim-Ernst Berendt, "Ein Fenster aus Jazz"). Er gilt unter
den Jazzmusikern Europas als einer mit größtem Wiedererkennungswert
und wurde schon früh als Nachfolger Eric Dolphys bezeichnet. Seine
Karriere begann 1968 im Manfred Schoof Quintett. In den 70ern führten
ihn Tourneen nach Südamerika, in den nahen Osten und nach Asien, wo
er Itaru Oki kennenlernte. Seit den 70ern gilt er als der profilierteste europäische
Bassklarinettist.
Natalka Polovinka (Ukraine) - Stimme
wurde 1965 in Winnyczyni, Ukraine, geboren und studierte bis zum Diplom
1989 am Lviv Konservatorium. Seitdem arbeitet sie als Schauspielerein am
dortigen "Les Kurbas Theater". Mit diesem Theater trat sie auf vielen internationalen
Festivals auf (u.a. Ukraine, Polen, Russland, Rumänien, Italien, USA, Großbritannien).
1994-1998 arbeitete sie an der Harvard- und der Columbia
University als Leiterin des Stimmtrainings für Schauspieler. Sehr wichtig
für sie war ihre Begegnung und Zusammenarbeit mit Jerzy Grotowski.
Stefan Preiss (Deutschland) - Lyrik
Der Schauspieler und Regisseur Steffan Preiss ist seit 2003 Ensemblemitglied
am Schauspiel Bonn. Nach seiner Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst in Stuttgart, arbeitete er an diversen Theatern, wie z. B. in Essen
oder Oberhausen und war über 12 Jahre im Ensemble des Moerser Schlosstheater-Intendanten
Rupert J. Seidl.
Claudio Puntin (Schweiz) - Klarinetten
www.puntin.de
erhielt nach dem Musikstudium in Köln und Rotterdam den Förderpreis des
Landes NRW und einen Lehrauftrag in Köln. Er schrieb Film-, Hörspiel- und
Theatermusik u.a. für: ‚Sunset in Venice’ (Deutscher Kurzfilmpreis
in Gold) und ‚Jenseits der Stille’ (Oscar-Nominierung). Kompositionsaufträge,
Konzerte weltweit und die Zusammenarbeit mit dem Ensemble
Modern, Fred Frith, der WDR Big Band, Nils Wogram, Lucas Nigglis
Zoom u.a. sind weitere Stationen.
Tina Stolt (Deutschland) – Installationen
www.tinastolt.de
studierte von 1984-1991 Kunstgeschichte, Graphik/Malerei und
Psychologie in Marburg. Neben traditionellen Kunstorten (u.a. Kunsthalle
Darmstadt, Minnesota State Art Museum) sind es Orte mit historischem
Kontext oder alte Industriegebäude, von denen sie sich fordern läßt
(u.a. Gedenkstätte Buchenwald, E-Werk Freiburg). Sie unterrichtet an der
pädagogischen Hochschule Karlsruhe und ist seit 2007 künstlerische
Leiterin der Marburger Sommerakademie.
Mark Tokar (Ukraine) - Kontrabass
www.marktokar.info
studierte klassische Gitarre in Lviv und Kontrabass in Krakau. Er gab Konzerte
mit Ken Vandermark, Magnus Broo, Roberta Piket, Klaus Kugel, Arkady
Shilkoper, Petras Vysniauskas, Mircea Tiberian u.a. und spielt seit langem
mit Yuriy Yaremchuk. Er organisiert in Lviv die Konzertserie Metro Jazz
Philharmonic und ist seit 2005 künstlerischer Direktor des ukrainisch/polnischen
Festivals JazzBEZZ. Er gilt in seinem Land als der profilierteste
Kontrabassist im Spannungsfeld Neue Musik, Improvisation und Jazz.
Michael Vetter (Deutschland) - Komposition, Stimme, Intrumente
www.vetter-transverbal.de
arbeitete als improvisierender Interpret in den 60er/70er Jahren mit Komponisten
wie Bussotti, Kagel, Ligeti und Stockhausen und erlangte mit seinen
bizarr-kühnen Blockflötenklängen internationale Berühmtheit. Seine
Kunst des Mehrstimmigen Obertongesangs ließ ihn zu einem Exponenten
neuer meditativer Musik werden. Vetter, dem Stockhausen seine
kühnsten Entwürfe anvertraute, ist auch ein passionierter Bach-Spieler.
Petras Vysniauskas (Litauen) - Sopransaxophon
www.petrasvysniauskas.com
„ich höre in den litauischen Volksliedern Echos der Musik von John
Coltrane…“ Vysniauskas ist auf allen wichtigen Jazzfestivals zu Gast und
spielt u.a. mit Steve Lacy, Jon Christensen, Tomasz Stanko, Kent Carter,
Charlie Mariano, Karl Berger, Bobo Stenson und Fred Frith. Litauische Komponisten
schufen orchestrale Werke für ihn als Solisten. 2002 bekam er den litauischen
‚National Award of Art and Culture’.
Minghao Xu (China) – Film
www.ming-art.net
Minghao Xu wurde in Beijing, China, geboren und lebt seit 1989 in Deutschland. In Maastricht studierte er bis 2007
Visuelle Kommunikation. Sein Diplomfilm zum Thema ‚Raum Klang Stimme’ erweckte in Fachkreisen großes
Aufsehen und kommt wird in Kürze als DVD veröffentlicht. Schon im vergangenen Jahr dokumentierte er das SilentArt Festival,
woraus ein Kurzfilm entstand. Sein SilentArt-Projekt läuft weiter: ein experimenteller Film zur visuellakustischen
Interpretation des Themas Stille. Er ist Webmaster der Festivalseite.
Yuriy Yaremchuk (Ukraine) - Sopran-, Tenorsaxophon, Klarinette
www.3yar.com.ua
ist ein 1951 in Novokuznetsk, Russland, geborener Komponist und Multi-Instrumentalist.
Schon zur Zeit der UdSSR galt er als Ausnahme-Saxophonist.
Er verbindet Jazzimprovisation mit zeitgenössischer Komposition.
Er schrieb Theatermusik und erarbeitete mit Schauspielern und Tänzern
Avantgarde Performances. Er spielte auf allen wichtigen internationalen
Musikfestivals u.a. mit Ray Anderson, Fred Frith, William Parker,
Arkady Shilkloper. Heute lebt und unterrichtet er in Lviv, Ukraine.
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