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Anirahtak Anirahtak
www.anirahtak.de
"Anirahtak's Stimme umfasst alle erdenklichen Gefühlsschwankungen,
ist dabei kein bisschen verschnörkelt und maniriert, sondern kühl,
wenn nötig oberflächlich und verschwendet keinen Ton." (taz) "Eine
Frauenstimme von ausdrucksvoller Voluminösität, besonders in der
Altlage." (Jazzthetik) "Ihre Stimme hat nicht nur die nötige
Strahlkraft für die dynamischen Passagen, sie verfügt zugleich über
ein ausgeprägtes Gespür für Sprachnuancen." (Hessisch-Niedersächsische
Allgemeie)
Geboren 1960 in Köln, Autodidaktin, Seit 1982 Auftritte als Jazzsolistin,
diverse CD-Rundfunk- und Theaterproduktionen, Zusammenarbeit mit Tänzern
und verschiedenen Musikern und Ensembles u.a. Jürgen Sturm; Paul Lovens,
Uli Lask, dem Art'n Schutz Orchester. Ihre Interpretationen von Kurt Weill Songs
erfuhren ansehnliche Beachtung ("Das Kurt Weill Programm" 1989, "Berlin-Paris-New
York" 1992). 1992 Erster Preis beim "International Meeting of Jazz
Vocalists" in Zamosc, vergeben von der "Polish Jazz Society".
1992 "Kulturförderpreis" der Stadt Aachen.
Heinz Becker
de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Becker
Der Trompeter Heinz Becker wurde 1938 in Dresden geboren.
Er war langjähriger Mitarbeiter in der Radio-Big-Band
Berlin/DDR. Spielte in der DDR in Gruppen von Ernst Ludwig
Petrowsky und Ullrich Gumpert. Er gründete das Trio „Percussion
and Wind“ und das „Heinz Becker Quintett“.
In West-Europa arbeitete er mit dem „London Jazz
Composers Orchestra“, dem „Globe Unity Orchestra“,
dem „Grubenklang Orchester“ und mit Antony
Braxtons „Creative Orchestra“. Mehrfache
Zusammenarbeit mit Peter Brötzmann, Andrew Cyrille,
Manfred Schoof, Peter Kowald, Barry Altschul, John Tchicai,
Johnny Dyani, Larry Stabbins, Tony Oxley und Anthony
Brown. Später spielte Heinz Becker mit seinem Quartett „Touch
And Go“, seinem Trio „Transition“ (mit
John Lindberg und Louis Sclavis), und mit Manfred Zepf's „UNEX“.
Darüber hinaus Zusammenarbeit mit Michel Pilz, Klaus
Kugel, Toto Blanke, Jens Ahlers u.a.. Tourneen und Konzerte
führten ihn durch ganz Europa und nach Indien.
Ludwig
Kaiser
www.ludwigkaiser.de
Der Konzertorganist und Komponist war von 1984-96 Organist
der Stiepeler Dorfkirche. Seit 1996 ist er Kantor an
der Melanchthonkirche Bochum. Dort ist er neben vielfältiger
Konzert- und Vortragstätigkeit Initiator verschiedener
Projekte wie z.B der Aufführung des gesamten Orgelwerkes
von Olivier Messiaen. Ab 1978 studierte er an der Folkwang-Hochschule
in Essen. 1984 legte er sein Kantoren-A-Examen, 1986
sein Konzertexamen ab. Eine rege Konzert- und Vortragstätigkeit
führt ihn ins In- und Ausland. Seit Jahren kennzeichnen
zahlreiche Uraufführungen auch eigener Kompositionen
für Orgel, interaktive Ensembles, Stummfilm und
Chor sein Schaffen. Seit 1993 entwickelte sich eine intensive
Zusammenarbeit mit den Bochumer Symphonikern. Seit 1998
ist Ludwig Kaiser Lehrbeauftragter an der Ev. Fachhochschule
Bochum.
Ute Kaiser
www.utekaiser.com
Nach dem Schauspielstudium in Hamburg,
begann die Bochumerin ihre Karriere 1995 am Schlosstheater
Moers und war dort vier Jahre festes Ensemblemitglied des
Intendanten Rupert J. Seidl. Seit 1999 freischaffende Schauspielerin.
Deutschlandtournee und Engagements an verschiedenen Bühnen.
Seit 2003 liegt ihr Hauptaugenmerk auf musikalischen Lesungen
und Performances mit der Japanischen Butoh-Tänzerin
Makiko Tominaga. 2005 und 06 Lesereisen durch die USA (u.a.
New York, Chicago), sowohl als Solistin als auch mit musikalischer
Begleitung: „In
meinen Träumen läutet es Sturm“ von Mascha
Kaléko und „Konfutse versteht nichts von Frauen“ von
Margarete Steffin. Projekte mit international bekannten
Musikern wie u.a. Bruce Eisenbeil, Karl Berger, Peter Schönfeld
oder Klaus Kugel. 2006: Unter der Regie der Bolivianischen
Regisseurin und Wara Cajias, Erfindung und Uraufführung
des interaktiven Theaterkonzeptes „Regiefahrer“ am
Arkadas Theater in Köln. Seit 2005 Dozentin für
Integrales Training an der Artuto Schauspielschule in Köln.
Karola
Kalipp
Karola Kalipp, geboren in Bergkamen, Studium der Kirchenmusik
an der evangelischen Kirchenmusikhochschule Herford,
B-Examen 1983. Kirchenmusikerin im Ruhrgebiet und in
Wiesbaden. Seit 1992 ist sie Kantorin an St. Thomae
in Soest. Schwerpunkte: Konzertreihen „Kleine Abendmusik“,
Arbeit mit verschiedenen liturgischen Ausdrucksformen
(u.a. Orthodoxe Schola), Jazzverwandtes im Chor und auf
der Orgel. Sie ist Leiterin des Soester Kinder- und Jugendchores
seit 1990. Konzerttätigkeit in Deutschland, England,
Holland und Schweden.
Klaus Kugel
www.klauskugel.com
Klaus Kugel ist einer der einfallsreichsten und wagemutigsten
deutschen Schlagzeuger. Er machte globusweit durch
Projekte mit Petras Vysniauskas, Karl Berger, Tomasz Stanko,
Charlie Mariano, Vyacheslav Ganelin, Bobo Stenson, Glen
Moore, Kent Carter, Michel Pilz, Theo Jörgensmann,
Kenny Wheeler, Steve Swell, Sabir Mateen, Robert Dick,
Viay Iyer, Hilliard Greene u.v.a. von sich reden. Er gab
in den letzten 20 Jahren zahlreiche Konzerte auf Festivals
in ganz Europa, Baltikum, Kanada, USA, Syrien, Japan, Mexico,
Russland, Ukraine und China. "Klaus
Kugel ist ein so leichthändig einfühlsamer Schlagzeuger,
wie man es sich in einem solchen Solistenensemble nur wünschen
kann." (Frankfurter Rundschau)
Phillip Langenbach
Phillip Langenbach, geboren 1995, hat seit dem 4. Lebensjahr
Geigenunterricht und bekam später auch Unterricht
für Schlagzeug, seinem Lieblingsinstrument. Er spielt
sowohl Violine als auch Schlagzeug im Bergkamener Bachkreis.
Uli Lask
Geboren 1954, Studium an der Hochschule für Musik
Rheinland 1972 -75. Er ist Saxophonist und Komponist und
arbeitet seit den 70er Jahren im Bereich improvisierter
Musik, sowie mit elektronischen Instrumenten und Computern.
Auf zahlreichen eigenen CD-Produktionen u.a. bei ECM und
als Produzent, sowie bei seinen Konzerten auf den renommierten
europäischen Jazzfestivals (Berliner Jazztage, Moers,
Wien) ist und war sein elegantes Spiel und seine feinsinnige
Musikalität nachzuhören. Seit seinem Wohnortwechsel
nach Paris 1985 intensivierte Lask seine Tätigkeit
im eigenen Studio. Er komponierte Musiken für Film
und Multimedia-Produktionen (z.B. Centre Pompidou, La Vilette,
Musée D’Orsay, Louvre) und produzierte das
Sounddesign für Fernsehproduktionen (u.a. Arte, Canal+,
WDR, 3Sat), darunter viele auf internationalen Filmfestivals
preisgekrönte Filme. Weitere CDs und Musik-Installationen
('Lametta' für das Goethe Institut Stockholm) entstehen
an seinem zweiten Wohnsitz in Arjeplog. 2005 verlegte er
sein Pariser Studio nach Aachen. Heute lebt er in Arjeplog,
Schweden, und Aachen.
Albrecht Maurer
www.albrechtmaurer.de
Der Geiger und Komponist Albrecht Maurer studierte Violine an der Musikhochschule
Köln. Zudem betrieb er Studien
bei Johannes Fritsch und Klarenz Barlow. Erfahrungen in Neuer
Musik und experimentellem Musiktheater sammelte er durch
die intensive Zusammenarbeit mit mehreren Komponisten aus
der Schule Mauricio Kagels, darunter Maria de Alvear, Carola
Bauckholt und Manos Tsangaris. Maurer wirkte bei über
30 Rundfunkproduktionen mit, spielte europaweit auf vielen
wichtigen Festivals. Zusammenarbeit u.a. mit: Steve Argüelles,
Karl Berger, Carla Bley, Kent Carter, Benoit Delbecq, Theo
Jörgensmann, Achim Krämer, Dieter Manderscheid,
Charlie Mariano, Barre Phillips, Norbert Stein, Bobo Stenson,
Kate Westbrook und Wolter Wierbos.
Barbara Michel
www.barbara-michel.com
Schauspielerin, Sprecherin, Dramatikerin.
Geboren 1959 in Wiesbaden, aufgewachsen in Zürich. Ausgestattet mit Migros-Begabtenstipendium,
Diplom der Schauspielakademie Zürich und Emil-Oprecht-Preis.
1980 auf die deutsche Theaterlandschaft losgelassen. Ensemblemitglied
an den Bühnen der Stadt Bielefeld und am Stadttheater
Aachen. 1985 Kulturförderpreis der Stadt Aachen. Über
80 Rollen in Deutschland, Schweiz, Holland, Belgien und am
Staatstheater Saarbrücken. Zuletzt in Luxemburg die Titelrolle
in Roland Schimmelpfennigs „Die Frau von früher“.
1999 Ausbildung zur Kommunikationstrainerin bei Baldinger und
Partner, Büdingen. Umfangreiche Lehrtätigkeit im
Bereich szenische Darstellung und Rhetorik. Als Dramatikerin
(Johanna van Erden) aktiv. Mehrere Theaterstücke, teilweise
prämiert, sind uraufgeführt und werden nachgespielt.
Norbert
Rodenkirchen
www.norbertrodenkirchen.de
Norbert Rodenkirchen wurde in Köln geboren und studierte
Flöte bei Hans Martin Müller und Barocktraverso
bei Günther Höller an der Staatlichen Musikhochschule
seiner Heimatstadt. Seit seinem Studium beschäftigt
er sich, neben zahlreichen Kompositionsarbeiten für
das Staatstheater Darmstadt, das Theater Bremen, das Schauspiel
Wuppertal sowie für den WDR, intensiv und vorrangig
mit der Musik des Mittelalters in Theorie und Praxis. Er
ist heute ein international gefragter Interpret auf mittelalterlichen
Traversflöten. Konzertreisen führten ihn immer
wieder, u.a. mit dem weltweit renommierten Ensemble Sequentia,
dessen Mitglied er seit 1996 ist, nach Japan, Australien,
Kanada, USA und in viele europäische Länder.
Evamaria Schmidt
Evamaria Schmidt ist Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft
und dort zur Märchenerzählerin ausgebildet worden.
Sie erzählt seit mehr als 20 Jahren zu verschiedenen
Gelegenheiten in Kindergärten, allen Schulformen, vor
Studenten, in Museen und Bibliotheken, in Bildungsstätten,
auf Festivals und in privaten Kreisen. Ihr Anliegen ist es,
Freude an Märchen
zu vermitteln und vielleicht auch zum Nachdenken anzuregen.
Rainald
Schückens
www.schueckens.net
Der Bassklarinettist Rainald Schückens, Jg. ’67,
studierte Musik, klassische Philologie, Theologie und Geschichte.
Seit 1992 freiberuflich tätig. Gründungsmitglied
im Theo JörgensmannWerkschau Ensemble. PanCom Clarinets
mit Patrick Hagen, DASTETT mit Hans Kanty und Donja Djember. Seit
1988 Codfish Confratett, 1999-2004 Member of the Adam Noidelt
Intermission Missiles. 2000 Das Celluloid-Orchester. Komponiert
Kammer- und Theatermusik, Kölner Theaterpreis 1997 „In
seinem Garten liebt Don Perlimplin Belisa“, Regie Inka
Neubert. Spielte mit Perry Robinson, Denis Collin, Klaus
Kugel, Joe Sachse, Kent Carter, Tom Lorenz, Abrecht Maurer,
Mathias Schubert, Frank Koellges, Heinz Becker, Maggie Nicols.
Bigband Meeting München, Stranger than Paranoia Tillburg,
Moers Festival uvm.
Arkady Shilkloper
www.avantart.com/music/arkady.html
Er spielt Horn und Alphorn und gehört zu den interessantesten
und einfallsreichsten Musikern, die eine klassische Ausbildung
mit Spielfreude und Lust an der Improvisation verbinden. Der
in Moskau geborene Musiker war von 1978 bis 1985 Mitglied des
Orchesters des Bolshoi-Theaters und des Bolshoi Brass Quintetts.
Mit diesem weltberühmten Ensemble und als Mitglied des
Moskauer Philharmonischen Orchesters, unternahm er zahlreiche
Konzertreisen durch die ganze Welt. Seit dem Zusammenbruch
der Sowjetunion arbeitet er als freier Musiker, sowohl als
Solist als auch in unterschiedlichen Formationen. Gemeinsam
mit Michael Alperin und Sergey Starostin bildet er seit 1990
das Moscow Art Trio und ist nach wie vor Gast bei großen
Internationalen Festivals. In den letzten Jahren luden ihn
viele renommierte Gruppen und Künstler ein, um mit ihnen
zu spielen: u. a.: das Vienna Art Orchestra oder Louis Sklavis.
Tina
Stolt
www.tinastolt.de
1964 in Gummersbach geboren. 1984-1991
Studium der Kunstgeschichte, Graphik & Malerei und Psychologie
an der Philipps-Universität Marburg. 1995Stipendium
des Kulturfonds im Künstlerhaus Ahrenshoop. 1996 Gastatelier
der GEDOK in Lübeck. Installationen an unterschiedlichen
Orten markieren die Arbeit von Tina Stolt. Neben traditionellen
Kunstorten (Kunsthalle Darmstadt, Museum Marburg, Minnesota
State Art Museum, Deutsches Haus New York University) sind
es besonders Orte mit historischem Kontext oder alte Industriegebäude,
die sie mit ihren transparenten Gefügen aus Gaze mit
Figurfragmenten bespielt. (Gedenkstätte Buchenwald,
Lokschuppen Frankenberg, E-Werk Freiburg, Orgelfabrik Karlsruhe).
Die Korrespondenz mit Tanz gab es schon in Bühnenbildern
(Brotfabrik Bonn, Co.Lab Tanztheater Frankfurt), diejenige
mit Musik ist neu. Tina Stolt unterrichtet an der Pädagogischen
Hochschule Karlsruhe und ist ab Sommer 2007 künstlerische
Leiterin der Marburger Sommerakademie.
Jürgen
Sturm
www.juergen-sturm.de
geb. 1954 in Aachen, früh Jazz-inspiriert durch seinen
Swing-Akkordeon spielenden Vater, Studien in Aachen, Köln,
München und Boston. Er arbeitet seit den 70ern als Gitarrist,
Arrangeur, Komponist und Bandleader mit Musikern in Klein-
(Solo, mit Anirahtak im Duo, Sturm Trio, Sidestream), sowie
Großformationen (Ballstars, Adrenalin, Art'n Schutz
Orchester) zusammen. Er pflegt einen seltsam unverfremdeten
bemerkenswert wandelbaren Jazzgitarrenklang. Riskierte recht
außergewöhnliche Arrangements von Kurt Weill Songs
im Weill-Jahr 1989 und erntete mit "Anirahtak und der
Jürgen Sturm Band" großen Zuspruch (2 CDs und
Tourneen). Fortgesetzte Arbeit mit Anirahtak (und Ludger
Schmidt und Paul Lovens) brachte u.a. die Liederzyklen "Gebete
der Nacht", "Beete der Macht" und "Mutmaßungen
- über die Beschaffenheit einer frischen Spur" hervor.
Kultiviert seit Jahren mit dem Bassisten Lothar Galle-Merkel
ein symbiotisches Verhältnis, genannt: „die linke
und die rechte Hand des Klaviers“ (erweitert um Schlagzeug,
vertreten auf der aktuellen CD "Sturm Trio").
Achim Tang
www.tango-no-o.net
Renald Deppe: „Er gehört zu jenen Musikern, für
die eine stilistische Grenze nicht zu existieren scheint.“ Jahrgang
1958. Studierte klassische Musik in Basel und Berlin. 1987
geht er nach Österreich zum Studium an der Jazzabteilung
der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz.
1992 Konzertdiplom mit Auszeichnung. Nach dem Umzug nach
Wien 1993 wird er schnell zu einem der gefragtesten Bassisten
der österreichischen Szene. Er arbeitete auf internationaler
Ebene mit vielen großen Musikern wie Marc Ducret,
Stoyan Yankulov, Wolfgang Puschnig, Joachim Kühn, Linda
Sharrock, Patrice Heral, Guy Klusevcek, Anatoly Vapirov,
Jay Clayton, Deepak Ram, Max Nagl, Marcel Khalife, Dominik
Piffarelly oder David Tronzo und spielt auf vielen großen
Festivals in Frankreich, Österreich, Deutschland, Skandinavien
und der Schweiz.
Makiko Tominaga
Sie war viele Jahre Mitglied der Butoh-Tanz-Gruppe „Dairakudakan“ von
Akaji Maro in ihrem Heimatland Japan (Festivals z. B. von Avignon).
Tourneen in verschiedene Länder wie die USA, Australien,
Kanada. Sie lebt und arbeitet seit 1992 in Berlin. Seit dieser
Zeit arbeitet sie in Solo- und Gruppenproduktionen als Choreographin
und Tänzerin in Deutschland, Frankreich, Italien, Chile
und Mexiko und gründete mit Machiko Yamashita 2000 die
Gruppe „ak´kelakang“ in Berlin. Seit 2003
Zusammenarbeit mit der Schauspielerin Ute Kaiser. Als Gast
des Berliner Theater „Thikwa“ ist sie immer wieder
in Produktionen zu sehen und reiste mit diesem Ensemble 2005
nach Moskau zu einem internationalen Theatertreffen.
Laura Winter
Die Dichterin und Künstlerin Laura Winter wurde 1958
in Milwaukee, Wisconsin, USA, geboren. 1979 kaufte sie eine
einfache Karte für einen Flug nach Portland, Oregon,
wo sie immer noch lebt. Die im Nordwesten der USA gelegenen
Landstriche mit ihren Gesteinssäulen, Landzungen, Deltas
und Gebirgsketten, Wildwasserströmen und dem Regen sind
die Quelle, aus der die Dichterin schöpft. Improvisierte
Musik und ihre Spiel- und Zwischenräumen schaffen eine
interessante Spannung zwischen Klang, Worten und der Stille
der Landschaft in den bildhaften Gedichten. Laura Winters
Werke wurden vielfach verlegt und erschienen in zahlreichen
Literaturzeitschriften. Ihre Gedichte sind als Textbeigaben
für CDs genutzt und ebenfalls vertont worden. Sie erscheint
außerdem auf einer interaktiven Ausbildungssoftware: „Writing
for Readers“ von Pierian Spring Software. Zur Zeit
veröffentlicht Laura Winter TAKE OUT, ein magazinähnliches
Format für Kunst, Literatur und Musik. Einige ihrer
poetischen und musikalischen Projekte sind Kooperationen
mit Vinny Golia, Torsten Müller, Garth Powell, Rob Blakeslee,
Billy Mintz und Michael Bisio.
Petras Vysniauskas
http://vysniauskas.kulturserver.de
Bert Noglik über den litauischen Sopransaxophonisten
Petras Vysniauskas: „Seine Musik atmet etwas von der
herben Schönheit litauischer Landschaft und der Leidenschaft
vieler seiner Landsleute. Es war die Musik von Petras Vysniauskas,
die mir wegen ihrer klaren, individuellen Konzeption in Erinnerung
blieb. Petras Vysniauskas: „Ich höre in
den litauischen Volksliedern Echos der Musik von John Coltrane;
das alles versuche ich mit den freien Ausdrucksmöglichkeiten
des Jazz von heute zu verbinden.“! Verschiedene Komponisten
ließen sich von seinem Spiel inspirieren und schufen
sowohl symphonische als auch kammermusikalische Werke. Er
ist auf allen wichtigen internationalen Jazzfestivals zu
Gast und spielte u.a. mit: Steve Lacy, Jon Christensen, Tomasz
Stanko, Vladimir Chekasin, Kent Carter, Theo Jörgensmann,
Charly Mariano, Karl Berger, Anatoly Vapirov und Bobo Stenson.
Gemeinsam mit Klaus Kugel ist er Teil von Vyacheslav Ganelins
aktuellem Ganelin Trio Priority. Mit seiner außergewöhnlichen
Wandlungsfähigkeit verbindet er verschiedene Stile des
Jazz und der zeitgenössischen Musik und verliert dabei
nie seine Wurzeln – den Geist und die Tiefe traditioneller
litauischer Musik. |