Impressum
Künstler des 1. SilentArt-Festivals 2006
Künstler des 2. SilentArt-Festivals 2007
Künstler des 3. SilentArt-Festivals 2008


Die Künstler des 2. SilentArt-Festivals 2007

Anirahtak Anirahtak
www.anirahtak.de

"Anirahtak's Stimme umfasst alle erdenklichen Gefühlsschwankungen, ist dabei kein bisschen verschnörkelt und maniriert, sondern kühl, wenn nötig oberflächlich und verschwendet keinen Ton." (taz) "Eine Frauenstimme von ausdrucksvoller Voluminösität, besonders in der Altlage." (Jazzthetik) "Ihre Stimme hat nicht nur die nötige Strahlkraft für die dynamischen Passagen, sie verfügt zugleich über ein ausgeprägtes Gespür für Sprachnuancen." (Hessisch-Niedersächsische Allgemeie)
Geboren 1960 in Köln, Autodidaktin, Seit 1982 Auftritte als Jazzsolistin, diverse CD-Rundfunk- und Theaterproduktionen, Zusammenarbeit mit Tänzern und verschiedenen Musikern und Ensembles u.a. Jürgen Sturm; Paul Lovens, Uli Lask, dem Art'n Schutz Orchester. Ihre Interpretationen von Kurt Weill Songs erfuhren ansehnliche Beachtung ("Das Kurt Weill Programm" 1989, "Berlin-Paris-New York" 1992). 1992 Erster Preis beim "International Meeting of Jazz Vocalists" in Zamosc, vergeben von der "Polish Jazz Society". 1992 "Kulturförderpreis" der Stadt Aachen.



Heinz Becker
de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Becker

Der Trompeter Heinz Becker wurde 1938 in Dresden geboren. Er war langjähriger Mitarbeiter in der Radio-Big-Band Berlin/DDR. Spielte in der DDR in Gruppen von Ernst Ludwig Petrowsky und Ullrich Gumpert. Er gründete das Trio „Percussion and Wind“ und das „Heinz Becker Quintett“. In West-Europa arbeitete er mit dem „London Jazz Composers Orchestra“, dem „Globe Unity Orchestra“, dem „Grubenklang Orchester“ und mit Antony Braxtons „Creative Orchestra“. Mehrfache Zusammenarbeit mit Peter Brötzmann, Andrew Cyrille, Manfred Schoof, Peter Kowald, Barry Altschul, John Tchicai, Johnny Dyani, Larry Stabbins, Tony Oxley und Anthony Brown. Später spielte Heinz Becker mit seinem Quartett „Touch And Go“, seinem Trio „Transition“ (mit John Lindberg und Louis Sclavis), und mit Manfred Zepf's „UNEX“. Darüber hinaus Zusammenarbeit mit Michel Pilz, Klaus Kugel, Toto Blanke, Jens Ahlers u.a.. Tourneen und Konzerte führten ihn durch ganz Europa und nach Indien.



Ludwig Kaiser
www.ludwigkaiser.de

portrait Der Konzertorganist und Komponist war von 1984-96 Organist der Stiepeler Dorfkirche. Seit 1996 ist er Kantor an der Melanchthonkirche Bochum. Dort ist er neben vielfältiger Konzert- und Vortragstätigkeit Initiator verschiedener Projekte wie z.B der Aufführung des gesamten Orgelwerkes von Olivier Messiaen. Ab 1978 studierte er an der Folkwang-Hochschule in Essen. 1984 legte er sein Kantoren-A-Examen, 1986 sein Konzertexamen ab. Eine rege Konzert- und Vortragstätigkeit führt ihn ins In- und Ausland. Seit Jahren kennzeichnen zahlreiche Uraufführungen auch eigener Kompositionen für Orgel, interaktive Ensembles, Stummfilm und Chor sein Schaffen. Seit 1993 entwickelte sich eine intensive Zusammenarbeit mit den Bochumer Symphonikern. Seit 1998 ist Ludwig Kaiser Lehrbeauftragter an der Ev. Fachhochschule Bochum.



Ute Kaiser
www.utekaiser.com

Nach dem Schauspielstudium in Hamburg, begann die Bochumerin ihre Karriere 1995 am Schlosstheater Moers und war dort vier Jahre festes Ensemblemitglied des Intendanten Rupert J. Seidl. Seit 1999 freischaffende Schauspielerin. Deutschlandtournee und Engagements an verschiedenen Bühnen. Seit 2003 liegt ihr Hauptaugenmerk auf musikalischen Lesungen und Performances mit der Japanischen Butoh-Tänzerin Makiko Tominaga. 2005 und 06 Lesereisen durch die USA (u.a. New York, Chicago), sowohl als Solistin als auch mit musikalischer Begleitung: „In meinen Träumen läutet es Sturm“ von Mascha Kaléko und „Konfutse versteht nichts von Frauen“ von Margarete Steffin. Projekte mit international bekannten Musikern wie u.a. Bruce Eisenbeil, Karl Berger, Peter Schönfeld oder Klaus Kugel.  2006: Unter der Regie der Bolivianischen Regisseurin und Wara Cajias, Erfindung und Uraufführung des interaktiven Theaterkonzeptes „Regiefahrer“ am Arkadas Theater in Köln. Seit 2005 Dozentin für Integrales Training an der Artuto Schauspielschule in Köln.



Karola Kalipp

Karola Kalipp, geboren in Bergkamen, Studium der Kirchenmusik an der evangelischen Kirchenmusikhochschule Herford, B-Examen 1983. Kirchenmusikerin im Ruhrgebiet und in Wiesbaden. Seit 1992  ist sie Kantorin an St. Thomae in Soest. Schwerpunkte: Konzertreihen „Kleine Abendmusik“, Arbeit mit verschiedenen liturgischen Ausdrucksformen (u.a. Orthodoxe Schola), Jazzverwandtes im Chor und auf der Orgel. Sie ist Leiterin des Soester Kinder- und Jugendchores seit 1990. Konzerttätigkeit in Deutschland, England, Holland und Schweden.



Klaus Kugel
www.klauskugel.com

Klaus Kugel ist einer der einfallsreichsten und wagemutigsten deutschen Schlagzeuger. Er machte globusweit durch Projekte mit Petras Vysniauskas, Karl Berger, Tomasz Stanko, Charlie Mariano, Vyacheslav Ganelin, Bobo Stenson, Glen Moore, Kent Carter, Michel Pilz, Theo Jörgensmann, Kenny Wheeler, Steve Swell, Sabir Mateen, Robert Dick, Viay Iyer, Hilliard Greene u.v.a. von sich reden. Er gab in den letzten 20 Jahren zahlreiche Konzerte auf Festivals in ganz Europa, Baltikum, Kanada, USA, Syrien, Japan, Mexico, Russland, Ukraine und China. "Klaus Kugel ist ein so leichthändig einfühlsamer Schlagzeuger, wie man es sich in einem solchen Solistenensemble nur wünschen kann." (Frankfurter Rundschau)



Phillip Langenbach

Phillip Langenbach, geboren 1995, hat seit dem 4. Lebensjahr Geigenunterricht und bekam später auch Unterricht für Schlagzeug, seinem Lieblingsinstrument. Er spielt sowohl Violine als auch Schlagzeug im Bergkamener Bachkreis.





Uli Lask

Geboren 1954, Studium an der Hochschule für Musik Rheinland 1972 -75. Er ist Saxophonist und Komponist und arbeitet seit den 70er Jahren im Bereich improvisierter Musik, sowie mit elektronischen Instrumenten und Computern. Auf zahlreichen eigenen CD-Produktionen u.a. bei ECM und als Produzent, sowie bei seinen Konzerten auf den renommierten europäischen Jazzfestivals (Berliner Jazztage, Moers, Wien) ist und war sein elegantes Spiel und seine feinsinnige Musikalität nachzuhören. Seit seinem Wohnortwechsel nach Paris 1985 intensivierte Lask seine Tätigkeit im eigenen Studio. Er komponierte Musiken für Film und Multimedia-Produktionen (z.B. Centre Pompidou, La Vilette, Musée D’Orsay, Louvre) und produzierte das Sounddesign für Fernsehproduktionen (u.a. Arte, Canal+, WDR, 3Sat), darunter viele auf internationalen Filmfestivals preisgekrönte Filme. Weitere CDs und Musik-Installationen ('Lametta' für das Goethe Institut Stockholm) entstehen an seinem zweiten Wohnsitz in Arjeplog. 2005 verlegte er sein Pariser Studio nach Aachen. Heute lebt er in Arjeplog, Schweden, und Aachen.



Albrecht Maurer
www.albrechtmaurer.de

Der Geiger und Komponist Albrecht Maurer studierte Violine an der Musikhochschule Köln. Zudem betrieb er Studien bei Johannes Fritsch und Klarenz Barlow. Erfahrungen in Neuer Musik und experimentellem Musiktheater sammelte er durch die intensive Zusammenarbeit mit mehreren Komponisten aus der Schule Mauricio Kagels, darunter Maria de Alvear, Carola Bauckholt und Manos Tsangaris. Maurer wirkte bei über 30 Rundfunkproduktionen mit, spielte europaweit auf vielen wichtigen Festivals. Zusammenarbeit u.a. mit: Steve Argüelles, Karl Berger, Carla Bley, Kent Carter, Benoit Delbecq, Theo Jörgensmann, Achim Krämer, Dieter Manderscheid, Charlie Mariano, Barre Phillips, Norbert Stein, Bobo Stenson, Kate Westbrook und Wolter Wierbos.



Barbara Michel
www.barbara-michel.com

Schauspielerin, Sprecherin, Dramatikerin. Geboren 1959 in Wiesbaden, aufgewachsen in Zürich. Ausgestattet mit Migros-Begabtenstipendium, Diplom der Schauspielakademie Zürich und Emil-Oprecht-Preis. 1980 auf die deutsche Theaterlandschaft losgelassen. Ensemblemitglied an den Bühnen der Stadt Bielefeld und am Stadttheater Aachen. 1985 Kulturförderpreis der Stadt Aachen. Über 80 Rollen in Deutschland, Schweiz, Holland, Belgien und am Staatstheater Saarbrücken. Zuletzt in Luxemburg die Titelrolle in Roland Schimmelpfennigs „Die Frau von früher“. 1999 Ausbildung zur Kommunikationstrainerin bei Baldinger und Partner, Büdingen. Umfangreiche Lehrtätigkeit im Bereich szenische Darstellung und Rhetorik. Als Dramatikerin (Johanna van Erden) aktiv. Mehrere Theaterstücke, teilweise prämiert, sind uraufgeführt und werden nachgespielt.



Norbert Rodenkirchen
www.norbertrodenkirchen.de

Norbert Rodenkirchen wurde in Köln geboren und studierte Flöte bei Hans Martin Müller und Barocktraverso bei Günther Höller an der Staatlichen Musikhochschule seiner Heimatstadt. Seit seinem Studium beschäftigt er sich, neben zahlreichen Kompositionsarbeiten für das Staatstheater Darmstadt, das Theater Bremen, das Schauspiel Wuppertal sowie für den WDR, intensiv und vorrangig mit der Musik des Mittelalters in Theorie und Praxis. Er ist heute ein international gefragter Interpret auf mittelalterlichen Traversflöten. Konzertreisen führten ihn immer wieder, u.a. mit dem weltweit renommierten Ensemble Sequentia, dessen Mitglied er seit 1996 ist, nach Japan, Australien, Kanada, USA und in viele europäische Länder.



Evamaria Schmidt

Evamaria Schmidt ist Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft und dort zur Märchenerzählerin ausgebildet worden. Sie erzählt seit mehr als 20 Jahren zu verschiedenen Gelegenheiten in Kindergärten, allen Schulformen, vor Studenten, in Museen und Bibliotheken, in Bildungsstätten, auf Festivals und in privaten Kreisen. Ihr Anliegen ist es, Freude an Märchen zu vermitteln und vielleicht auch zum Nachdenken anzuregen.



Rainald Schückens
www.schueckens.net

Der Bassklarinettist Rainald Schückens, Jg. ’67, studierte Musik, klassische Philologie, Theologie und Geschichte. Seit 1992 freiberuflich tätig. Gründungsmitglied im Theo JörgensmannWerkschau Ensemble. PanCom Clarinets mit Patrick Hagen, DASTETT mit Hans Kanty und Donja Djember.  Seit 1988 Codfish Confratett, 1999-2004 Member of the Adam Noidelt Intermission Missiles. 2000 Das Celluloid-Orchester. Komponiert Kammer- und Theatermusik, Kölner Theaterpreis 1997 „In seinem Garten liebt Don Perlimplin Belisa“, Regie Inka Neubert. Spielte mit Perry Robinson, Denis Collin, Klaus Kugel, Joe Sachse, Kent Carter, Tom Lorenz, Abrecht Maurer, Mathias Schubert, Frank Koellges, Heinz Becker, Maggie Nicols. Bigband Meeting München, Stranger than Paranoia Tillburg, Moers Festival uvm.



Arkady Shilkloper
www.avantart.com/music/arkady.html

Er spielt Horn und Alphorn und gehört zu den interessantesten und einfallsreichsten Musikern, die eine klassische Ausbildung mit Spielfreude und Lust an der Improvisation verbinden. Der in Moskau geborene Musiker war von 1978 bis 1985 Mitglied des Orchesters des Bolshoi-Theaters und des Bolshoi Brass Quintetts. Mit diesem weltberühmten Ensemble und als Mitglied des Moskauer Philharmonischen Orchesters, unternahm er zahlreiche Konzertreisen durch die ganze Welt. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion arbeitet er als freier Musiker, sowohl als Solist als auch in unterschiedlichen Formationen. Gemeinsam mit Michael Alperin und Sergey Starostin bildet er seit 1990 das Moscow Art Trio und ist nach wie vor Gast bei großen Internationalen Festivals. In den letzten Jahren luden ihn viele renommierte Gruppen und Künstler ein, um mit ihnen zu spielen: u. a.: das Vienna Art Orchestra oder Louis Sklavis.



Tina Stolt
www.tinastolt.de

1964 in Gummersbach geboren. 1984-1991 Studium der Kunstgeschichte, Graphik & Malerei und Psychologie an der Philipps-Universität Marburg. 1995Stipendium des Kulturfonds im Künstlerhaus Ahrenshoop. 1996 Gastatelier der GEDOK in Lübeck. Installationen an unterschiedlichen Orten markieren die Arbeit von Tina Stolt. Neben traditionellen Kunstorten (Kunsthalle Darmstadt, Museum Marburg, Minnesota State Art Museum, Deutsches Haus New York University) sind es besonders Orte mit historischem Kontext oder alte Industriegebäude, die sie mit ihren transparenten Gefügen aus Gaze mit Figurfragmenten bespielt. (Gedenkstätte Buchenwald, Lokschuppen Frankenberg, E-Werk Freiburg, Orgelfabrik Karlsruhe). Die Korrespondenz mit Tanz gab es schon in Bühnenbildern (Brotfabrik Bonn, Co.Lab Tanztheater Frankfurt), diejenige mit Musik ist neu. Tina Stolt unterrichtet an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und ist ab Sommer 2007 künstlerische Leiterin der Marburger Sommerakademie.



Jürgen Sturm
www.juergen-sturm.de

geb. 1954 in Aachen, früh Jazz-inspiriert durch seinen Swing-Akkordeon spielenden Vater, Studien in Aachen, Köln, München und Boston. Er arbeitet seit den 70ern als Gitarrist, Arrangeur, Komponist und Bandleader mit Musikern in Klein- (Solo, mit Anirahtak im Duo, Sturm Trio, Sidestream), sowie Großformationen (Ballstars, Adrenalin, Art'n Schutz Orchester) zusammen. Er pflegt einen seltsam unverfremdeten bemerkenswert wandelbaren Jazzgitarrenklang. Riskierte recht außergewöhnliche Arrangements von Kurt Weill Songs im Weill-Jahr 1989 und erntete mit "Anirahtak und der Jürgen Sturm Band" großen Zuspruch (2 CDs  und Tourneen). Fortgesetzte Arbeit mit Anirahtak (und Ludger Schmidt und Paul Lovens) brachte u.a. die Liederzyklen "Gebete der Nacht",  "Beete der Macht" und "Mutmaßungen - über die Beschaffenheit einer frischen Spur" hervor. Kultiviert seit Jahren mit dem Bassisten Lothar Galle-Merkel ein symbiotisches Verhältnis, genannt: „die linke und die rechte Hand des Klaviers“ (erweitert um Schlagzeug, vertreten auf der aktuellen CD "Sturm Trio").



Achim Tang
www.tango-no-o.net

Renald Deppe: „Er gehört zu jenen Musikern, für die eine stilistische Grenze nicht zu existieren scheint.“ Jahrgang 1958. Studierte klassische Musik in Basel und Berlin. 1987 geht er nach Österreich zum Studium an der Jazzabteilung der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. 1992 Konzertdiplom mit Auszeichnung. Nach dem Umzug nach Wien 1993 wird er schnell zu einem der gefragtesten Bassisten der österreichischen Szene. Er arbeitete auf internationaler Ebene mit vielen großen Musikern  wie Marc Ducret, Stoyan Yankulov, Wolfgang Puschnig, Joachim Kühn, Linda Sharrock, Patrice Heral, Guy Klusevcek, Anatoly Vapirov, Jay Clayton, Deepak Ram, Max Nagl, Marcel Khalife, Dominik Piffarelly oder David Tronzo und spielt auf vielen großen Festivals in Frankreich, Österreich, Deutschland, Skandinavien und der Schweiz.



Makiko Tominaga

Sie war viele Jahre Mitglied der Butoh-Tanz-Gruppe „Dairakudakan“ von Akaji Maro in ihrem Heimatland Japan (Festivals z. B. von Avignon). Tourneen in verschiedene Länder wie die USA, Australien, Kanada. Sie lebt und arbeitet seit 1992 in Berlin. Seit dieser Zeit arbeitet sie in Solo- und Gruppenproduktionen als Choreographin und Tänzerin in Deutschland, Frankreich, Italien, Chile und Mexiko und gründete mit Machiko Yamashita 2000 die Gruppe „ak´kelakang“ in Berlin. Seit 2003 Zusammenarbeit mit der Schauspielerin Ute Kaiser. Als Gast des Berliner Theater „Thikwa“ ist sie immer wieder in Produktionen zu sehen und reiste mit diesem Ensemble 2005 nach Moskau zu einem internationalen Theatertreffen.



Laura Winter

Die Dichterin und Künstlerin Laura Winter wurde 1958 in Milwaukee, Wisconsin, USA, geboren. 1979 kaufte sie eine einfache Karte für einen Flug nach Portland, Oregon, wo sie immer noch lebt. Die im Nordwesten der USA gelegenen Landstriche mit ihren Gesteinssäulen, Landzungen, Deltas und Gebirgsketten, Wildwasserströmen und dem Regen sind die Quelle, aus der die Dichterin schöpft. Improvisierte Musik und ihre Spiel- und Zwischenräumen schaffen eine interessante Spannung zwischen Klang, Worten und der Stille der Landschaft in den bildhaften Gedichten. Laura Winters Werke wurden vielfach verlegt und erschienen in zahlreichen Literaturzeitschriften. Ihre Gedichte sind als Textbeigaben für CDs genutzt und ebenfalls vertont worden. Sie erscheint außerdem auf einer interaktiven Ausbildungssoftware: „Writing for Readers“ von Pierian Spring Software. Zur Zeit veröffentlicht Laura Winter TAKE OUT, ein magazinähnliches Format für Kunst, Literatur und Musik. Einige ihrer poetischen und musikalischen Projekte sind Kooperationen mit Vinny Golia, Torsten Müller, Garth Powell, Rob Blakeslee, Billy Mintz und Michael Bisio.



Petras Vysniauskas
http://vysniauskas.kulturserver.de

Bert Noglik über den litauischen Sopransaxophonisten Petras Vysniauskas: „Seine Musik atmet etwas von der herben Schönheit litauischer Landschaft und der Leidenschaft vieler seiner Landsleute. Es war die Musik von Petras Vysniauskas, die mir wegen ihrer klaren, individuellen Konzeption in Erinnerung blieb.  Petras Vysniauskas: „Ich höre in den litauischen Volksliedern Echos der Musik von John Coltrane; das alles versuche ich mit den freien Ausdrucksmöglichkeiten des Jazz von heute zu verbinden.“! Verschiedene Komponisten ließen sich von seinem Spiel inspirieren und schufen sowohl symphonische als auch kammermusikalische Werke. Er ist auf allen wichtigen internationalen Jazzfestivals zu Gast und spielte u.a. mit: Steve Lacy, Jon Christensen, Tomasz Stanko, Vladimir Chekasin, Kent Carter, Theo Jörgensmann, Charly Mariano, Karl Berger, Anatoly Vapirov und Bobo Stenson. Gemeinsam mit Klaus Kugel ist er Teil von Vyacheslav Ganelins aktuellem Ganelin Trio Priority. Mit seiner außergewöhnlichen Wandlungsfähigkeit verbindet er verschiedene Stile des Jazz und der zeitgenössischen Musik und verliert dabei nie seine Wurzeln – den Geist und die Tiefe traditioneller litauischer Musik.